Stadtbibliothek Elsdorf

Sammelsurium

Archiv für das Schlagwort “Buchtipp”

Lesetipp im Februar

Liebe Leser,

er hat es wieder getan – Arno Strobel hat einen neuen Bestseller geschrieben, den ihr demnächst bei uns ausleihen könnt. Gewohnt spannend setzt er seine neue Reihe um den Düsseldorfer Oberkommissar Max Bischoff „Im Kopf des Mörders“ fort. Band 2 heißt „Kalte Angst„. Die kann einen wirklich packen und zwar schon ab der ersten Seite: Ein grusel-grausiger Serienmöder geht um, der gerne vor einem überlebenden Zeugen meuchelt und dabei als überdimensionale Fliege des Grauens maskiert ist. Die Maske stinkt fürchterlich und die blecherne Computerstimme des Täters sorgt für eine weitere Steigerung des Horrorszenarios. Wieder einmal ein echter Schocker also. Wer das mag, der wird nicht enttäuscht. Strobel lässt das aus Teil 1 bekannte Personal auftreten. Mit seinem Partner Böhmer versteht sich der Profiling-Experte bestens und Bischoffs Schwester Kirsten trägt abermals zur Spannungssteigerung bei. Freut euch auf den Cliffhanger am Schluss – im Februar 2019 geht’s weiter…

Spannende Unterhaltung wünscht

Birgit Weber

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Lesetipp im Januar

Liebe Leser,

wie gefällt euch dieses Cover?

Mich hat es dazu bewegt, das Buch zu lesen – Beerdigungen in einem Jugendbuch, das klingt in Kombination mit dem Wort „Love“ doch sehr vielversprechend!

Matt ist ziemlich unglücklich. Seine Mutter ist gerade gestorben und sein Vater ergibt sich voller Trauer dem Alkohol. Matt braucht Ablenkung und sucht sich einen Job. In einer Hähnchenbraterei trifft er sein Schicksal: Mr. Ray bietet ihm an, in seinem Beerdigungsinstitut auszuhelfen. Nach einigem Zögern nimmt der Junge an und erlebt, dass die Betrachtung anderer Trauernder ihm hilft, seine eigenene Traurigkeit anzunehmen. Außerdem trifft er Love, ein Mädchen, das nicht nur einen ungewöhnlichen Namen hat.

Eine tief berührende Geschichte mit interessanten Blickwinkeln, liebenswürdigen Personen und wunderbar humorvoll geschrieben. Eine echte Bereicherung.

Viele Grüße

Birgit Weber

Lesetipp im Dezember

Liebe Leser,

auf der Buchmesse in Frankfurt zog mich dieser Roman magisch an: „Der Frauenchor von Chilbury“ von Jennifer Ryan. Das Cover finde ich sehr gelungen (im nachhinein betrachtet vielleicht ein wenig zu idyllisch), denn es machte mich neugierig auf das Buch. Gerade habe ich es ausgelesen und es hat meine Erwarteungen voll erfüllt. Ein wunderbarer Schmöker aus England, der in der Grafschaft Kent kurz nach dem Eintritt Englands in den 2. Weltkrieg spielt. Er beginnt mit der Bekanntmachung des örtlichen Vikars, dass der Kirchenchor aufgelöst werde, weil alle männlichen Stimmen im Krieg seien. Das ruft die Frauen der Gemeinde auf den Plan. Gemeinsam schaffen sie es, nicht nur als Frauenchor weiterzuexistieren, sondern durch ihren Gesang sich selbst und die Welt um sie herum ein kleines bisschen glücklicher zu machen. Klingt vielleicht ein bisschen bieder-altmodisch, doch das Buch ist es ganz gewiss nicht!

In Form von Tagebucheinträgen und Briefen, die einige der Frauen an ihre Lieben schreiben, werden die Geschehnisse im Sommer 1940 aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet und verleihen so den Darstellern eine große Vielschichtigkeit und Tiefe. Ich jedenfalls habe mich gut unterhalten gefühlt beim Kampf von Kitty und Venetia um die Liebe, beim durchtriebenen Spiel der Hebamme bei der Geburt eines adeligen Erben und dabei, Mrs Tilling zu beobachten, wie sie sich ständig selbst im Weg steht.

Ein Buch für alle begeisterten Chorsänger, denen bei der Schilderung der muskialischen Szenen sicher das Herz aufgehen wird, für alle, die ein Faible für englisches Flair haben und für Fans gut geschriebener Frauenromane mit historischem Hintergrund.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Birgit Weber

P.S. Eure Meinung zu dem Buch würde mich auch interessieren!

Buchmesse Frankfurt – Eine Nachlese

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Liebe Leser,

am Samstag habe ich mich aufgemacht zur Buchmesse nach Frankfurt – ganz bewusst an den Besuchertagen. Eine gute Entscheidung, es war inspirierend und spannend, nicht nur in die Welt der Medien einzutauchen, sondern auch die Besucher dort zu beobachten. Auffallend waren die vielen jungen Leute, ganze Familien und natürlich die Cosplayer, die dem ohnehin schon bunten Trubel einen schillernden Glanz verliehen!

Meine schönste Begegnung fand in der Mittagspause statt. Bei mir am Tisch gab es außer Veggie-Curry auch noch einen freien Sitzplatz. So kam ich ins Gespräch mit Heike Franke, die mich auf ihr neues Buch „Gesang der Zikaden“ neugierig machte. Bald könnt ihr es bei uns ausleihen.

Viele Grüße

Birgit Weber

 

 

Lesetipp im Oktober

Liebe Leser,

in diesem Monat empfehle ich euch mein persönliches Buch des Jahres : „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah. Es spielt im zweiten Weltkrieg in Frankreich und erzählt die Geschichte zweier ungleicher Schwestern und ihre Rollen im französischen Widerstand gegen die Deutschen.

Mich hat das Buch fasziniert, weil es eine gute Story unglaublich spannend erzählt, voller raffinierter Winkelzüge steckt und von Geschehnissen berichtet, die unerwartet mitten ins Herz treffen. Ich warne euch – Vianne und Isabelle werden euch noch lange begleiten!

Der Roman erschien bereits 2016. Ihr könnt ihn bei uns ausleihen oder auch als E-Book in der Onleihe Erft. Wer lieber hört als liest, findet bei uns auch das Hörbuch, gelesen von Luise Helm (Interpretin der Bücher von Jojo Moyes, einfach klasse!). Am 9. Oktober erscheint übrigens das Taschenbuch.

Spannende Leseerlebnisse wünscht

Birgit Weber

 

Die Bibliothek wird Wahllokal

Liebe Leser,

für die Bundestagswahl 2017 werden wir wieder zum Wahllokal. Deshalb bleibt die Stadtbibliothek am 22. September nachmittags geschlossen!

Bitte nicht vergessen und am 24. September unbedingt wählen gehen!

YouTuber LeFloid hat es im Klappentext seines Buches treffend ausgedrückt:

Bei jeder Wahl werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Wer darauf verzichtet, zur Wahl zu gehen, der verzichtet auch darauf, seine eigene Zukunft mitzugestalten. Wenn ihr euch durch euer Kreuz bei der Wahl nicht entscheidet, dann entscheiden andere für euch. Wenn ihr dann rumjammern wollt, dass ihr das alles nicht gewollt habt, ist es zu spät. Ohne eure Stimme fehlt Deutschland was. Demokratie ist das Gegenteil von Lethargie. Also hängt nicht am Wahltag faul herum, sondern bewegt eure Ärsche und geht wählen!

Wer sich immer noch nicht entschieden hat, was er oder sie wählen soll, findet vielleicht Hilfestellung beim Kandidatencheck des WDR oder probiert es mit dem Wahl-O-Mat.

Viele Grüße

Birgit Weber

LES-O-Mat: Buchempfehlungen für Erstleser

Ich finde, das ist eine tolle Idee! Schaut euch den LES-O-MAT doch selbst einmal an!
Viele Grüße
Birgit Weber
Danke an die Fachstelle für den Hinweis!

Fachstelle Öffentliche Bibliotheken NRW

In Zusammenarbeit mit Grundschulkindern erstellt eine Gruppe Studierender der Ludwig-Maximilians-Universität München kurze Trickfilme für Buchvorstellungen. So geben Sie multimediale Buchempfehlungen für Leseanfängerinnen und Leseanfänger im Alter von 6 bis 10 Jahren. Der LES-O-MAT unterteilt in die Gruppen 6-8 Jahre und 8-10 Jahre und in die Kategorien Abenteuer, Grusel, Tiere, Chaos / Katastrophen, Spaß, Nachdenken, Spannung und Freundschaft. Hinter jeder Kategorie lassen sich die Trickfilme zu verschiedenen Büchern finden.

Quelle: Webseite des LES-O-MAT „Projektbeschreibung“ (zuletzt aufgerufen am 28.08.2017), online verfügbar unter: http://www.les-o-mat.de/projektbeschreibung.html

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Lesetipp im August

Liebe Leser,

noch nicht zu spät für diesen Monat gibt es den traditionellen Lesetipp, Die Überfahrt“ von Mats Strandberg. Mein Interessse an dem Buch wurde geweckt durch das Zitat auf dem Buchrücken von Asa Larsson: „Mats Strandberg weiß, wie man einen Thriller schreibt. Ich werde nie mehr an Bord einer Ostseefähre gehen.“ Grusel, grusel, das klingt spannend, oder? Ist es auch, aber anders als ich dachte… Wer jetzt eine Geschichte à la  „Passagier 23“ von Sebastian Fitzek erwartet, wird sich wundern. Dunkle Gestalten schleichen sich an Bord und starke Nerven sind gefragt. Mir war die Erzählweise zum Teil etwas sehr drastisch grausam, doch wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird bestens unterhalten.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Birgit Weber

P.S. In Elsdorf gibt es am 1.9.2017 auch ein Thriller-Event. Arno Strobel liest aus „Im Kopf des Mörders – Tiefe Narbe“. Demnächst mehr dazu!

 

Weihnachten mitten im Sommer

Liebe Leser,

manchmal darf man sich nicht vom Buchtitel abschrecken lassen. Das folgende Rezept stammt im Original aus dem Buch „New York Christmas“, welches ich hier schon einmal vorgestellt habe. Ich habe es etwas abgewandelt.

Der Süßkartoffel-Lauch-Auflauf schmeckt auch bei heißem Wetter köstlich. Und er ist unkompliziert nachzukochen:

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Ich habe frischen Zitronenthymian aus dem Garten benutzt, getrockneter einfacher Thymian geht natürlich auch. Von der hier angegebenen Menge werden 2 gute Esser satt, sonst reicht es auch für 3 Personen.

Guten Appetit wünscht

Birgit Weber

Lesetipp im Juli

Liebe Leser,

in diesem Monat möchte ich euch „Trümmerkind“ von Mechthild Borrmann ganz besonders ans Herz legen. Das Buch ist allerdings keine leichte Kost. Dies nur zur Warnung.

Erzählt wird auf drei Zeitebenen:

Hanno findet an einem eiskalten Januartag 1947 auf der Suche nach Material, das sich auf dem Schwarzmarkt verkaufen lässt, eine nackte Frauenleiche in den Trümmern Hamburgs. Schön wie Marmor sieht sie aus. Gleichzeitig läuft seiner Schwester Wiebke, die vor dem Haus Schmiere steht ein kleiner Junge buchstäblich zu. Plötzlich ist er da, gut gekleidet und sprachlos. Die beiden Kinder nehmen den etwa Dreijährigen mit nach Hause. Er heißt von nun an Joost Dietz und bleibt bei der Familie.

Uckermark, April 1945. Clara Anquist führte ein schönes Leben auf einem Gutshof. Bis immer mehr Flüchtlingstrecks kommen und sich die Familie endlich entschließt, sich ebenfalls in Sicherheit zu bringen.

Köln, 1992: Anna Meerbaum beschließt, ohne Wissen ihrer Mutter, das ehemalige Familienanwesen in der Uckermarck zu besuchen. Dort trifft sie Menschen, die sich noch an ihre Mutter erinnern. Diese hatte sich ein Leben lang den Fragen ihrer Tochter nach ihrer Vergangenheit verweigert.

Wenn ihr jetzt glaubt, ihr  wisst, wo die Geschichte hinläuft, glaubt mir – ihr liegt garantiert falsch. Neugierig? Dann unbedingt selber lesen!

Das Buch gibt’s bei uns und in der Onleihe Erft zum Ausleihen.

Viele Grüße

Birgit Weber

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