Stadtbibliothek Elsdorf

Sammelsurium

Archiv für die Kategorie “Die Büchertanten”

Elsie plaudert wieder

Liebe Leser,

pppsttt!!!
Letztes Mal war die Kollegin ja gar nicht so amüsiert, dass ich ihre „Drei haselnüsse…“-Leidenschaft ausgeplaudert habe. Aber das hier bleibt ja diesmal unter uns – nicht wahr? 😉
So ganz ausgewachsen scheint, die ja noch nicht zu sein. Sie hat sich doch glatt eine Kinderserie gewünscht und das Christkind überzeugt, dass sowas unterm Baum liegen sollte. Also ich hatte da noch nix von gehört: „Captain Future“ Kennt ihr das?
Alle 40!!! Folgen sind in dieser Box. Als ich das Cover sah, überkam mich dann doch so das Gefühl, dass ich den Kerl schon mal gesehen habe. Aber Copyright 1978 – also sooo alt bin ich ja nun doch nicht. Ein Schwenk durch den Raum – da – da – daaaaa ist der doch. Klar kenn ich den, neuerdings hat die Kollegin nämlich ein T-Shirt mit diesem ominösen Captain in ihren Sortiment.
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Aber vielleicht sollte ich die Kollegin, nicht so verärgern. Mein Rückrudern wegen des Alters hat sie mir jedenfalls ein bisschen krumm genommen  „Du – Frau J. – du bist ja doch gar nicht so alt wie du aussiehst“ hat sie irgendwie in die falsche Röhre bekommen. Dabei hatte ich das doch gaaanz anders gemeint! Echt!
Lieeebe Kollegin, bist Du mir noch böse?
Ich darf doch bestiiiiimmmt wieder mit in den Uuuurlaub? *gaaanzliebschau*
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Ich guck auch noch die restlichen 37 Folgen mit dir, wenn es sein muss.
Einen dicken Schmatzer – Elsie

Elsie plaudert

Hallo liebe Leser,

heute plaudere ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen. Hhhm obwohl genäht hat die Kollegin diesmal gar nicht.
Ach egal. Ich hatte ja wieder das Glück, dass eine Kollegin mich über die Feiertage eingeladen hat. Ich meine die Bibliothek ist ja schon schön, aber so war es doch lustiger. Ich konnte mal wieder so einige Einblicke in das Privatleben einer Büchertante erhaschen. Diese Kollegin z.B. sammelt. Eine Auswahl ihrer Agatha Christie Sammlung hatte sie ja schon mal hier im Blog. Aber sie sammelt auch rund um den Film „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“. Ihre Sammlung ist dieses Fest um einige Stücke größer geworden. Ich hab ihr aber nicht verraten, wofür ich uuuunbedingt ein Foto von ihren schätzen brauchte 😉
So und nun hat ein Blick auf den Soundtrack gereicht und ich hab den Ohrwurm wieder drin. Lalalala Lalalllla… Ich glaube ich bin infiziert, ich weiß wer nächstes Jahr auch den Film gucken muss.
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Mein Versuch mit 3 Haselnüssen war leider nicht von Erfolg gekrönt. Die wollten einfach nicht. Nachhilfe mit dem Nussknacker war auch eine doofe Idee – autsch mein Daumen. Aber wer braucht schon einen Prinzen, wenn er eine Bibliothek hat?
Einen dicken Schmatzer eure Elsie

Eine Büchertante staunt weiter

Liebe Leser,
weiter geht das Abenteuer „Wissenschaft und Technik“ auf der Mini Maker Fair in der Stadtbibliothek Köln.
Dies ist nur ein Auszug dessen, was dort alles geboten war.

Der Stand des Hacklace2 hat mich sehr fasziniert, aber leider reichen meine Künste nicht aus um das Gerät zusammen zu löten und vor allem zu programmieren. Die LED Sanduhr im linken Bild hatte so ihren Reiz, aber war noch komplexer im Aufbau und der Programmierung. Ansonsten wäre sie perfekt für die Pausenöffnung. Anhand der durchlaufenden Pixel (Geschwindigkeit frei wählbar, je nach Programmierung) hat man eine sehr gute optische Anzeige, wieviel Pausenzeit in der Bibliothek noch übrig ist. Ein nettes Spielzeug auf jeden Fall.
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Das Büchertantenkind war begeistert vom Stand des DARC, hier konnte man selbst Bausätze (Morsetaster, Blink-LED-Weihnachtsbaum oder einen Schubladenwächter) zu einem funktionierenden Gerät zusammen löten oder mit einem Morsetaster das Morsealphabet ausprobieren. Bei uns wurde es der Weihnachtsbaum. Allerdings war viel Geduld gefragt bis man an der Reihe war.

Der Makerspace der Stadtbibliothek war für mich nicht mehr neu, da ich hier schon im Rahmen einiger Fortbildungen durchgeführt wurde und bei einem Workshop auch alles testen durfte. Das Büchertantenkind  hat aber den 3D-Doodler getestet. Im ersten Moment denkt man, das Gerät wäre doch was für Weihnachten. Aber entgegen, der aktuellen TV-Werbung können wir den 3D-Doodler leider nicht für Kinder empfehlen. Erstens wird die Spitze sehr heiß, da der Kunststofffaden ja schmelzen muss und er ist nicht intuitiv zu bedienen und verstopft gerne mal. Um wirklich 3 dimensionale Gebilde damit zu formen muss man sehr lange üben. Also auch nur für Erwachsene, die sich nicht so leicht abschrecken lassen und sich gerne in ein Projekt verbeissen. 😉

Aber Spaß hat es gemacht.
Von mir für euch von der Mini Maker Faire
Rebecca Jansen

Eine Büchertante staunt…

Liebe Leser,

am Samstag war ich ja wie schon angekündigt auf der Mini Maker Faire in der Stadtbibliothek Köln.
Eigentlich wollte ich von dort aus gleich per Facebook berichten, aber vor lauter gucken und staunen, hab ich das ganz vergessen. *schäm*
Wer nicht dort war, hat wirklich etwas verpasst. Nach Gesprächen mit den Kölner Kollegen weiß ich, dass die Organisation unheimlich arbeitsaufwändig war, aber vielleicht gibt es ja doch noch mal eine Wiederholung? *Mit-dem-Zaunpfahl-nach-Köln-wink!* Es gab soviel anzusehen, anzufassen, zu testen, selbst zu machen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Vielleicht einfach unten im Erdgeschoss 😉 Da war unter anderem die Ding Fabrik untergebracht.


Von den ganzen Sachen, die dort zu bestaunen waren, reizte das mich begleitende Büchertantenkind sofort die Nähmaschine (weil wir zu Hause ja keine haben ;-)). Es entstand eine schicke Jeanstasche mit kleinen Applikationen und einem fingergestricktem Umhängeband.


Das Kind also gut geparkt und zwischenzeitlich habe ich die anderen Stände unsicher gemacht. Noch war es recht leer und ich konnte an allen Ständen etwas sehen, mich beraten lassen und staunen. Später war dies nicht mehr so einfach, die Soundbar die ich dringend fotografieren wollte, war so umlagert, dass ich den Versuch aufgegeben habe.
Ich war sicher, ich hätte so viele tolle Fotos gemacht, zu Hause habe ich festgestellt, dass ich so viele Sachen vergessen habe, weil ich ja immer gewartet habe, dass keine fremden Kinder und Leute mit im Bild sind. Und auch bei den Ständen habe ich natürlich immer gefragt, ob es gestattet ist, die Bilder auf unserem Blog zu veröffentlichen.
Weitere Attraktionen des Erdgeschoss: Die tanzenden Blumen (ein Video gibt es auf unserer Facebookseite), aufräumende Roboter, ein Pflanzenpflegeroboter eines Schülers aus St. Petersburg

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Für leibliche Wohl war auch gesorgt, vor der Bibliothek warteten 3 Foodtrucks mit Leckereien, wie HotDogs, Burger und Crepes.
Es gibt noch viiiiiiieeeeel mehr zu erzählen,
vielleicht komme ich übermorgen dazu.
Es grüßt
Rebecca Jansen

Wir bilden uns!

Liebe Leser,
auch im Bibliothekswesen dreht sich die Erde weiter 😉
Wir sind am 31. August und 01. September auf einer Schulung. An diesen beiden Tagen bleibt die Stadtbibliothek geschlossen.
Ihr fragt euch sicher, was wir da machen?
Es gibt ein neues Regelwerk zur Katalogisierung von Medien – quasi sowas wie eine Euronorm für Bibliotheken ;-).
RDA = Resource Description & Access nennt sich das Ganze.
Und diese ganzen Regeln müssen erstmal gelernt werden. Es werde 2 harte Tage für uns, denn euch zuliebe machen wir das Kompaktseminar, damit wir nicht zu oft schließen müssen.

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Bis Freitag, eure Elsie!

Es gibt kein schlechtes Wetter

Liebe Leser,

gehört ihr auch zu denen, die immer über das Wetter jammern? Oder deren gute Vorsätze für mehr Bewegung vom Wetter abhängen? Die auf gutes Wetter warten, das niemals kommt?

Mein Tipp: Ansprüche runterschrauben und einfach loslegen!

Kürzlich hatte ich eine längere Tagestour mit dem Fahrrad geplant. Der Himmel verhieß nie Gutes, so habe ich sie aufgeschoben und aufgeschoben und wurde immer unzufriedener. Doch dann habe ich mir ein Herz gefasst, bin auf den Drahtesel gestiegen und losgeradelt. Nach einer Stunde lecker Kaffee trinken und wieder zurück. Es hat gar nicht geregnet und ab und zu ließ sich sogar die Sonne blicken! Mir hat es jedenfalls gutgetan einfach mal zu starten…

Sicher gibt es auch in eurer Nähe ähnliche Strecken zum Einfachdrauflosradelnundspontanwellnessgenießen! Mehr Anregungen findet ihr in den Reiseführern in eurer Stadtbibliothek!

Viele Grüße

Birgit Weber

Viel Spaß bei der Aufklärung

Liebe Leser,

gute Aufklärungsratgeber kommen nie aus der Mode. Trotzdem ist es schön, wenn mal ein frischer Wind durch die Aufklärungsliteratur weht.

Für schon etwas ältere Kinder gefallen mir diese beiden Bücher besonders:

Aufklärung

Diejenigen von euch, die ihre Kindheit in den 70er Jahren verbracht haben, können sich vielleicht noch erinnern, wie Ratz und Rübe aus der Rappelkiste den Unterschied zwischen Jungen und Mädchen erklärt haben. Zur Auffrischung seht ihr’s hier noch mal:

Viele gute Gespräche mit der Jugend wünscht

Birgit Weber

Elsie hat etwas gefunden…

Liebe Leser,
eigentlich wollte Elsie selbst etwas für euch posten, aaaaber sie hat ihr Passwort vergessen. Nun ja, kann ja jedem passieren;-)
Sie war gestern mit mir auf Entdeckungstour. Was man auf Dachböden nicht alles finden kann. Ein kleiner Teil einer alten Pokemonsammlung ist aufgetaucht. Mit meinen neu erstandenen Magazinen ist da schon ordentlich was zusammen gekommen.
Wir durften nur Fotos machen, also bitte keine Tauschanfragen 😉 Nun sind unsere Büchertantenshirts erst mal in der Wäsche – war doch etwas staubig – die Suche. Der Rest der Sammlung – vor allem die niedlichen Plüschpokemon, die ich euch eigentlich zeigen wollte – befindet sich zur Zeit nicht in der Region.
Das Pokemonfieber ist arg ansteckend, hier plant ein kleiner Poketrainer schon den ultimativen Pokemongeburtstag.:-)
Zum Glück kommt Zeit und Rat oder das Pokefieber klingt rechtzeitig ab. Aber mit genügend Fondant bekomme ich auch dazu etwas gebacken 😉 Und heutzutage gibt es ja zu fast allem ein Videotutorial.
Ein schönes Wochenenende –
und nun raus mit euch und viel Erfolg bei der „Jagd“
— Wie — ich hab was vergessen? —
— Was denn? —
Ach so, das Foto:
Elsiepräsentiertpokemon Pokemonsammlung
Es grüßen Rebecca Jansen und Elsie.

Elsie ist dann mal weg…

oder so…
Liebe Leser,

jaaaa, ich weiß ich hab mich hier ein bisschen rar gemacht. Aber mir ist einfach nichts Gescheites eingefallen, was ich euch berichten konnte.
Ich bin gaaaaanz dolle urlaubsreif. Ich hab ein bisschen gejammert und dann hat die eine Kollegin gesagt: Is ja schon gut … ich nehm dich wieder mit. Pack mal deinen Rucksack.
Ihr glaubt gar nicht wie schnell eine Elsie packen kann! Klamotten drin? Check! eReader drin? Check. Pass – ähm Pass? Check! Ist mein Bibliotheksausweis noch gültig, damit ich die Onleihe nutzen kann? Check!
Da wir in die Berge fahren – noch ein bisschen Training: Uff, selbst so ein Kissenberg ist anstrengend.
(Zum Glück hab ich kurze Beine und bin ein Leichtgewicht, da findet sich bestimmt jemand der mich hochträgt ;-))
Kissenberg Hockerberg
Keine Angst, auch wenn ich die nächsten 3 Wochen nicht in der Bibliothek zu finden bin – meine Kolleginnen halten die Stellung.
Die Bibliothek ist die ganzen Ferien zu den gewohnten Zeiten für euch geöffnet!
Einen dicken Schmatzer
eure Elsie im Reisefieber!

Pokemon Go – oder eine Büchertante gibt nicht auf…

Liebe Leser,

Teil Eins meiner Erfahrung mit der Pokemon Go App gab es ja schon gestern. Und hier geht es weiter.
Nachdem ich die App neu installiert hatte – was diesmal deutlich schneller ging – konnte ich mich auch mit dem Google-Account registrieren und nicht nur über das Trainer-Log-In. Das ging alles Ruck-Zuck – (was ich am Tag davor verkehrt gemacht habe oder ob es einfach nicht mein Tag war – wird wohl für ewig ein Rätsel bleiben). Und schon durfte ich mir einen Nickname aussuchen. Dies war ein kompliziertes Unterfangen, da alles, was mir so einfiel schon vergeben war. Dann habe ich das GPS freigegeben und schon summte das Handy und nach einigen Versuchen, wie man diesen Pokeball aufs Ziel wirft hatte ich mein erstes Pokemon in der Tasche oder besser gesagt im Handy. Nun gehöre ich eigentlich nicht zu den Leuten, die mit eingeschaltetem GPS und offener App durch die Gegend laufen, aber zu Testzwecken habe ich das dann mal gemacht. Und auch gleich ein 2. Pokemon auf einem Parkplatz entdeckt. Aber was ich auch versuchte – ich hab es nicht gefangen bekommen. Soooo einfach wie beim ersten Versuch scheint es doch nicht zu sein.

Das verfehlte Pokemon

Aber das 3. Pokemon ließ sich wieder ganz leicht im Pokeball einfangen. Nun bin ich stolze Besitzerin – oder besser gesagt Trainerin von 2 Pokemon und habe somit Level 2 erreicht. Prompt kamen auch wieder Fernsehberichte – z.B. bei Logo – den Kindernachrichten.
Heute früh bin ich frohen Mutes nach Elsdorf gefahren. –  Aber nein, wir haben in der Bibliothek bislang noch kein Pokemon entdecken können, wir sind auch kein Pokestop. Von einer Arena in der Nähe ganz zu schweigen. Schade. Wir wären gerne Treffpunkt für Poketrainer geworden. Aber ihr könnt uns zum Glück auch einfach nur so besuchen. Der nächste Pokestop ist an der Schulturnhalle des Schulzentrums. Der Aspekt Pokemon Go im ländlichen Raum wird im Beitrag auf Golem näher beleuchtet.
Aber nichts desto trotz: Wenn es nicht regnet werde ich meine Mittagspausen in der nächsten Zeit häufiger nicht mit der Nase am eReader verbringen, sondern draußen und mir die Pokestops der Gegend mal in „echt“ anschauen. Vielleicht findet sich ja doch noch das ein oder andere Pokemon. Meinen Zusatzakku hab ich eingepackt und bei dem Akkuverbrauch der App werde ich ihn wohl auch dringend benötigen!

Pokemongostartbild

Es grüßt
Rebecca Jansen

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