Stadtbibliothek Elsdorf

Sammelsurium

Büchertanten technisch-kreativ Teil 5

Liebe Leser,
so heute folgt der vorerst letzte Teil dieser Serie.
Tatatadaaa: Der mp3-Verstärker im Retrolook- geeignet laut Verpackung für Jugendliche ab 14 Jahren:
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Den Zusammenbau dieses Bausatzes habe ich bis zum Schluss herausgezögert. Denn leider passte die Platine nicht dort, wo sie laut Plan sollte und ich musste dann doch noch kreativ werden.
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Erst dachte ich, ich sei einfach zu blöd, aber ein Blick ins Kundenforum des Anbieters belehrte mich eines besseren: ich war nicht allein mit dem Problem. Deren Lösung, es einfach schräg einzukleben war aber auch nicht machbar, da dort nicht genug Platz war. Also habe ich erst mal alle Anschlüsse fertig gesteckt, Batterie angeschlossen, die beste Einstellung (man konnte den Verstärker laut, leise oder mittel justieren, je nach dem welchen Widerstand man einbaut oder ob ein zusätzlicher Elko angeschlossen wird. ??? Ähm, ja ich musste auch erst mal Fragen, was denn ein ELKO ist. Nun weiß ich zwar wofür die Abkürzung steht, doch was macht der bloß – wozu ist der gut? Die Erklärung findet ihr hier
Und was für eine frikkelige Arbeit. Diese Minikabel mussten noch abisoliert werden. Bei den ersten 2 Versuchen habe ich zu enthusiastisch geknipst und schwupps, nicht nur die Isolierung, nein das ganze Kabel war durch. Zum Glück war das beigelegte Kabel lang genug für mehrere Versuche.

Die Platine habe ich schlussendlich in den Decke des Kartons geklebt. Leider scheppert der Lautsprecher doch arg, wenn man versucht auf voller Lautstärke, ein laut aufgedrehtes Handy anzuschließen. Also als Begleitmusik für den Karnevalszug war es leider nicht geeignet. Aber ich hab den Tipp bekommen, den Karton mit Schaumstoff auszupolstern, da dies die scheppernden Hochtöne abmildern und den Klang etwas satter erscheinen lasse. Mal sehen, ob ich es wage, den Deckel nochmal zu öffnen.
Aber im Gegensatz zum Salzwasserantriebtruck kann ich hier behaupten: Experiment geglückt!
So, das war es dann erst mal von mir und meinen leider doch nicht ausgeprägten Elektrobaukünsten – denn wirklich verstanden, warum es funktioniert (oder eben nicht) hab ich nicht wirklich. Aber ich weiß nun, dass ich Bauanleitungen lesen und zu etwas funktionierendem zusammensetzen kann –  ist ja auch schon mal was 🙂
Gehäuse

es grüßt Rebecca Jansen

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2 Gedanken zu „Büchertanten technisch-kreativ Teil 5

  1. Daniela Jatzen sagte am :

    Gut gemacht! Ich runzel schon die Stirn bei solchen Begriffen wie „Dielektrikum“ oder „Rippelstrom“ 😀
    Auf jeden Fall steht Elsies nächster Party nun nichts mehr im Weg, Musik läuft.

    • Rebecca Jansen sagte am :

      Dann muss ich für die Nacht der Bibliotheken ja nur noch ein Flashlight mit bunten LEDs bauen und mit dem Verstärker koppeln und dann kann Elsie tanzen 😉

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